Häufige Fragen und Antworten von Patienten




Wir möchten Sie bereits an dieser Stelle explizit darauf hinweisen, dass die Arztpraxis jegliche Haftung für allfällige mit der «Moderna»-Impfung in Zusammenhang stehende schädliche Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen ablehnt.

Mit ihrem Einverständnis zur Impfung bestätigen Sie einerseits, eine vollumfängliche Aufklärung anhand der jeweils bestehenden Datenlage erhalten zu haben, des Weiteren verzichten Sie auf alle Haftungsansprüche gegenüber der Arztpraxis die im Zusammenhang mit der «Moderna» - Impfung entstehen könnten einschliesslich etwaiger grobfahrlässiger Unterlassungen oder Handlungen.


Wie gefährlich ist das SARS-CoV-2-Virus?

Die allermeisten Menschen, die an COVID-19 erkranken, haben leichte bis mittelschwere Symptome und werden wieder gesund, ohne dass sie eine besondere ärztliche Behandlung benötigen. Während zu Beginn der Pandemie eine Sterblichkeit der Infizierten (IFR, Infection fatality rate) von 3.4 % angenommen wurde, bewegten sich im September 2020 Schätzungen der WHO zur weltweiten IFR um 0.23%. In der eben erst erschienenen Analyse von Ioannidis wird die IFR sogar auf 0.15% geschätzt, bei etwa 1.5 bis 2 Milliarden Ansteckungen weltweit (Stand Februar 2021). Prof. J. Ioannidis ist ein hochdotierter Epidemiologe und gehörte vor der Pandemie zu den zehn am meisten zitierten Wissenschaftlern. Eine IFR von 0.15% bedeutet, dass von 1000 Infizierten weltweit durchschnittlich (alle Altersgruppen zusammen) 1.5 Personen an COVID-19 versterben. Bei Personen unter 70 Jahren ist die IFR gemäss der oben genannten WHO Studie viel tiefer und beträgt gemittelt 0.05%, d.h. pro 2000 Infizierte stirbt eine Person. Eine Studie aus der Schweiz ermittelte bezogen auf den Kanton Genf eine Gesamt-IFR von 0.68%, mit sehr tiefen Werten für die unter 50jährigen (0.0092%) und höheren Werten für die über 65jährigen (5.6%). In einer deutschen Obduktionsstudie waren die 735 an COVID-19 Verstorbenen im Median 83 Jahre alt, 97 % litten unter Vorerkrankungen.

Was ist das Ziel der schweizerischen COVID-19-Impfstrategie?

Gemäss der COVID-19 Impfstrategie des BAG ist «die Elimination des Krankheitserregers zum aktuellen Zeitpunkt nicht das Ziel der nationalen wie internationalen Impfprävention». Unter den Wissenschaftlern herrscht Einigkeit, dass ein Ausrotten des SARS-CoV-2-Virus unmöglich ist, auch wenn in den Medien und von Politikern oft Begriffe benutzt werden, welche diese Möglichkeit suggerieren («No COVID«, «Wir werden das Virus besiegen»...). Zum Ausrotten einer Krankheit müsste eine Herdenimmunität erreicht werden. Jedoch kann nur ein Impfstoff, welcher eine «sterile Immunität» verleiht, eine Herdenimmunität gewähren. Sterile Immunität heisst, dass Geimpfte nicht mehr Träger des Virus sind und dieses deshalb nicht weiter übertragen können. Die aktuellen Impfstoffe verleihen nach den jetzigen Erkenntnissen keine sterile Immunität. Geimpfte können also weiterhin das Virus übertragen. Das Ziel der Schweizer Impfstrategie ist gemäss dem BAG der Schutz und Erhalt der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung. In Einklang mit internationalen Empfehlungen geht es um die Verminderung von schweren und tödlich verlaufenden COVID-19-Fällen, die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung, und die Reduktion der negativen gesundheitlichen, psychischen, sozialen wie wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.

Warum ist eine Herdenimmunität bei COVID-19, welche künstlich durch Impfungen erreicht wird, wirkungsvoller und nachhaltiger, als der natürliche Weg des Durchmachens der Erkrankung? Warum hiess es bereits zu Beginn der Pandemie, dass sie nicht verschwindet, bis wir einen Impfstoff haben, mit dem die Bevölkerung immunisiert wird?

In der Öffentlichkeit hat sich die Meinung verbreitet, die Immunität nach einer Impfung sei besser und dauerhafter, als die Immunität nach durchgemachter Infektion. Für dieser immer wieder auftauchende Behauptung lassen sich leider bisher keine plausiblen Forschungsdaten finden.

 
Gibt es Möglichkeiten einen schweren COVID 19 Verlauf präventiv zu verhindern?

Ja – definitiv. Die Prophylaxe beinhaltet neben einem soliden Lebensstil vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten mit der orthomolekularen Medizin und eine gute medikamentöse Einstellung der Vorerkrankungen von Risikopatienten. Der folgende von Axel Blindow entwickelte Leitfaden* gibt systematische Hilfestellung zur biologisch sinnvollen Vermeidung schwerer COVID-19
Verläufe.

 
 
Lassen sich Covid 19 Infektionen heute effektiv behandeln?

In den allermeisten Fällen ja. Wichtig für Gefährdete ist ein früher Behandlungsbeginn. Es stehen mittlerweile eine gute Auswahl an wissenschaftlich belegten, effektiven Medikamenten und orthomolekularen Substanzen zur Verfügung steht. Der jeweils aktuellste Studienstand ist auf der Seite https://c19early.com/ ersichtlich. In unserer Praxis wurden in frühen und mittleren Infektionsstadien bei allen Patienten, auch betagten und vorerkrankten, sehr gute Erfolge mit einer kombinierten intravenösen Therapie mit hochdosiertem Vitamin C, Glutathion, N-Acetylcystein und Zink erzielt.

 
 
 
 
Was ist ein mRNA-Impfstoff, kann dieser Impfstoff Covid 19 verursachen?

Es handelt es sich um einen auf Gentechnik basierenden Impfstoff, welcher Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) enthält. Die mRNA enthält den Bauplan für ein charakteristisches Oberflächeneiweiss (Spike-Protein) des SARS-CoV-2-Virus. Die mRNA ist in SM-102-Lipid-Nanopartikel eingebettet, winzige Fettkügelchen, welche von unseren Körperzellen aufgenommen werden können.
Wurde die mRNA erfolgreich in das Zellinnere transportiert, werden unsere Körperzellen dazu veranlasst, diese Baupläne (mRNA) zu verwenden, um das Spike-Protein, das sich auch auf dem Virus befindet, herzustellen und wieder aus der Zelle auszuschleussen. Auf diese an den Zelloberflächen klebenden oder im Blut schwimmenden Viruspartikel (Antigene) wird unser Immunsystem aufmerksam und entwickelt Schutz-Antikörper. Diese Schutz-Eiweisse, welche daraufhin in unserem Körper vorhanden sind, binden sich an den SARS-CoV-2-Virus und dienen damit seiner Erkennung und gezielten Elimination durch die Fresszellen. Da der Impfstoff keine intakten Viren, sondern nur Virusbruchstücke enthält, kann er auch kein COVID-19 verursachen. Die Impfstoffe von Pfizer-BioNTech und Moderna gehören weltweit zu den ersten mRNA Impfstoffen, welche es bis zu einer Zulassung geschafft haben, obwohl bereits seit Ende der 1990er Jahre daran geforscht wird. Sehen Sie diesbezüglich auch das offizielle Erklärvideo der Swissmedic und ein weiteres informatives Video der Kliniken Valens.

 
 
 
 
Was sind die Vorteile eines mRNA-Impfstoffes im Vergleich zu den bisher angewendeten Impfstoff-Wirkmechanismen?

Auf dem Factsheet von Swissmedic werden als Vorteile dieser neuartigen genbasierten Methode die relativ einfache Herstellbarkeit erwähnt und dass es keine zusätzlichen Impfverstärker braucht. Weitere Vorteile, wie bessere Wirksamkeit, bessere Verträglichkeit, höhere Sicherheit, werden hier nicht genannt. Die Vorteile scheinen also vor allem für die Hersteller zu bestehen und nicht für Anwender und Empfänger der mRNA-Impfstoffe.


 
 
 
 
 
Können mRNA-Impfstoffe in unser Erbgut eindringen und es verändern?

Antwort Swissmedic: «Nein, diese Wahrscheinlichkeit ist äusserst gering, denn die mRNA gelangt nicht in den Zellkern, wo das Erbgut (DNA) aufbewahrt wird. Die mRNA ist nur der Bauplan zur Herstellung eines einzelnen Virusproteins. Nach dem heutigen Stand des Wissens wird der mRNA-Impfstoff von der Zelle so behandelt wie die zelleigene mRNA.»

Unterdessen gibt es eine Studie, die darauf hinweist, dass unter gewissen Bedingungen das SARS-CoV-2-Virus fähig ist, sich in unser Erbgut einzubauen. So schreibt das Wissenschaftsmagazin des ORF (20.12.2020): «Sollten sich Jaenischs Hypothesen bewahrheiten, wäre damit auch die Frage aufgeworfen, was das für die gerade angelaufenen Coronavirus-Impfungen mit viraler RNA bedeutet. Könnte entgegen bisherigen Annahmen ein Teil davon in den Zellkern gelangen? Völlig auszuschliessen ist das nach heutigem Stand des Wissens nicht.»




 
 
 
 
 
 
 
Was ist bezüglich Impfstoffzulassung für mich wichtig zu wissen?

Generell werden an einen Impfstoff höchste Anforderungen bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit gestellt. Denn man beabsichtigt damit, vorbeugend gesunde und auch junge Menschen zu impfen, welche in der Regel von dem Virus, gegen welches man impft, wenig zu befürchten haben. Dies ist auch so beim SARS-CoV-2-Virus. Unser Immunsystem ist komplex und individuell unterschiedlich (Siehe dieses Video von SWR Wissen). Der Immunfaktor, der im Wesentlichen darüber entscheidet, ob die Infektion mit einem neuartigen Virus, gegen den noch keine Antikörper gebildet wurden, eine Krankheit auslöst ist die sogenannte angeborene zelluläre Immunfunktion, d.h. im Wesentlichen die Fähigkeit unserer Fresszellen, eingeatmete neue Viren ohne helfende Markierung durch Antikörper zu erkennen und unschädlich zu machen, bevor diese sich in den Zellen massiv vermehren und zu Schäden führen können. Jeden Tag atmen wir mit oder ohne Gesichtsmaske ca. 2-5 Mio. Viren ein und aus - glücklicherweise meist ohne daran zu erkranken, da unsere Fresszellen einen ausreichenden Schutz
bieten. Diese zelluläre Funktion kann durch verschiedene sichere Massnahmen sehr gut unterstützt und gestärkt werden (Siehe Video Vortrag Dr. Carmine).

Dagegen ist es eine äusserst anspruchsvolle Aufgabe, einen Impfstoff zu entwickeln, welcher bei allen Menschen gut wirken und gleichzeitig niemanden schaden soll. Eine Impfstoffentwicklung benötigt deswegen aufgrund der genannten Schwierigkeiten und Sicherheitsansprüche bis anhin in der Regel 8-15 Jahre Zeit, bis man die Anwendung in grossen Bevölkerungsgruppen verantworten kann.

 

 
 
 
 
 
 
 
Gab es schon Impfstoffe, deren Zulassung wegen schwerwiegenden Nebenwirkungen wieder zurückgenommen werden musste?

Immer wieder wurden in der Vergangenheit Impfstoffe - trotz langer Entwicklungszeit – nach ihrer Zulassung wieder vom Markt zurückgenommen, sei es wegen mangelnder Sicherheit und/oder mangelnder Wirksamkeit. Impfnebenwirkungen zeigen sich oft verzögert. Gemäss Angaben von Dr. med. S. Feldhaus gibt es nur einen einzigen eilig entwickelten Impfstoff (4 Jahre), welcher immer noch auf dem Markt ist, alle anderen mussten wieder zurückgezogen werden. Ein Beispiel aus jüngerer Zeit betrifft den hastig entwickelten Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix, welcher in der Grippesaison 2009/2010 verwendet wurde. Es gibt in Europa über 1‘300 registrierte Fälle der schweren Autoimmunerkrankung Narkolepsie (Narkolepsie = krankhafte Schlafsucht), als Folge der millionenfachen Verwendung dieses Impfstoffs, dessen Einsatz sich im Nachhinein als nicht erforderlich herausstellte. Die Aufarbeitung der Pandemrix-Zulassung zeigte, dass die damaligen Sicherheitsbeteuerungen der Behörden keine wissenschaftliche Basis hatten. Erklärvideo Swissmedic Impfstoffentwicklung

Wer verantwortet die Zulassung eines Impfstoffes?

Für die Zulassung eines Impfstoffes in der Schweiz ist Swissmedic zuständig. In der Verlautbarung vom 12.01.2021 heisst es: «Swissmedic hat heute nach sorgfältiger Prüfung aller eingereichten Daten zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität den auf einer mRNA-Plattform basierenden Impfstoff von Moderna (COVID-19 mRNA Vaccine Moderna) in der Schweiz befristet zugelassen. Damit erfüllt ein zweiter COVID-19 Impfstoff die hohen Anforderungen an Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität und kann ab sofort in der Schweiz eingesetzt werden. Die Zulassungsstudien zeigten 14 Tage nach der zweiten Impfung eine hohe Wirksamkeit von 94 Prozent.» Zusätzlich zur internen Begutachtung wurde ein unabhängiges Expertengremium HMEC (Human Medicines Expert Committee) zugezogen, welches an einer ausserordentlichen Sitzung die Einschätzung von Swissmedic zum Nutzen-Risiko-Verhältnis gestützt hat. Dieses Expertengremium untersteht einem strengen Interessenbindungs-Codex. Es ist beruhigend, zu sehen, dass in der Schweiz diese hohen Ansprüche an Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit eines Impfstoffes bestehen, und dass eine offenbar eine sorgfältige Begutachtung durch möglichst interessenunabhängige Expertengremien stattfindet.

 
Was sind die Besonderheiten bei der Zulassung des Moderna-Impfstoffes?

Dieser Impfstoff mit einem noch nie bei Menschen angewendetem gentechnikbasiertem Wirkprinzip wurde in noch nie dagewesen kurzer Zeit (8-10 Monate) entwickelt und in einem unseres Wissens nach noch nie dagewesenen Eilverfahren zugelassen. Für eine reguläre Impfstoffzulassung verlangt beispielsweise die FDA (US-amerikanische Zulassungsbehörde), dass die Studienteilnehmer mindestens 6 Monate (S. 15) lang im Hinblick auf schwerwiegende und andere medizinisch behandelte unerwünschte Ereignisse beobachtet werden. Der Impfstoff wird nun in einer noch nie dagewesenen Breite (Kranke, ältere Menschen, Gesunde, junge Menschen, evtl. bald auch Kinder und Säuglinge) in einem noch nie dagewesenen Tempo angewendet oder anders formuliert: getestet. Desweiteren verspüren wir eine durch mediales Trommelfeuer mit Statistikzahlen, Einschränkungen, Massnahmen, Kontrollen und Angst erzeugte beklemmende Atmosphäre, in welcher uns permanent Erlösung einzig und allein durch die COVID-19 Impfung suggeriert wird. Alleine das Departement des Inneren gab im Jahr 2020 29.2 Millionen Franken für PR-Kampagnen aus. Diesem Einfluss und dem damit erzeugten Handlungsdruck scheint sich momentan kaum jemand erwehren zu können, auch nicht unsere Entscheidungsträger.

 
Laut Swissmedic zeigten die Wirksamkeitsstuden 14 Tage nach der zweiten Impfung eine hohe Wirksamkeit von 94 %. Was bedeutet diese Zahl und wie wirksam ist diese Impfung tatsächlich?

In der zugrunde liegenden Studie, erhielten 14'134 Teilnehmer den Moderna-Impfstoff und 14'073 erhielten eine Scheinimpfung (Kochsalzlösung). Während der Beobachtungsphase erhielten ins- gesamt 196 Teilnehmende die Diagnose einer COVID-19 Erkrankung (11 in der geimpften, und 185 in der ungeimpften Gruppe). Aus diesem Verhältnis (11x100/185) leitet sich die Wirksamkeit von 94 % ab. Die Darstellung der Wirksamkeit als relative und nicht absolute Zahl («94 % Wirksamkeit» in Relation zu was?) - weckt sehr oft stark übertriebene Vorstellungen über den Effekt einer Massnahme, und wird darum insbesondere von der Pharmaindustrie gerne in suggestiver Weise benutzt. Oft werden diese Prozentzahlen auch in den Medien falsch erklärt, z.B. indem es heisst, dass 94 von 100 Menschen durch die Impfung einer Infektion geschützt werden können. Die 94%ige Wirksamkeit bezieht sich nicht auf 94 von 100 Menschen, die zur Impfung gehen, und auch nicht auf alle Teilnehmer der Studie oder alle Menschen, die sich in der Schweiz impfen lassen werden. Die Zahl bedeutet, dass durch die Impfung im Beobachtungszeitraum danach 94% weniger Erkrankungsfälle auftreten. Dies ist eine relative Risikoreduktion, die sich auf die Zahl der Erkrankten bezieht, aber keine absolute Reduktion, die sich auf alle Geimpften bezieht. Das absolute Risiko dagegen, an einer Infektion zu erkranken, lag bei den Ungeimpften bei 1.314 % bei den Geimpften bei 0.078 % in dem gleichen Beobachtungszeitraum. Die absolute Risikoreduktion durch Impfung liegt somit bei 1.23 % (1.314 % – 0.078 %), d.h. 1.23 % der
Bevölkerung werden durch die Impfung vor einer Infektion mit CV19 geschützt. Dies wirkt deutlich weniger eindrucksvoll als die berichteten 94% relative Risikoreduktion. Es sei hier erwähnt, dass es sogar gegen diese eher bescheidenen Effekte gewichtige wissenschaftliche Vorbehalte zur Verlässlichkeit der positiven Studienresultate gibt (Publikation BMJ 11/2020, Publikation BMJ 01/2021). Nach unseren Berechnungen müssen sich demnach 81.3 Menschen ohne Vorteil aber unter Inkaufnahme aller potentieller Nebenwirkungen impfen lassen, damit eine Person weniger an meist mildem COVID-19 erkrankt. Bei der Zulassungsstudie zum Impfstoff von Pfizer/BioNTech ist diese als Number-needed-to-vaccinate (NNV) bezeichnete Zahl noch höher und liegt um 256. Bitte beachten Sie, dass sich diese Risikoreduktion auf alle Erkrankungen – leicht und schwer verlaufend – bezieht. Von den 196 COVID-19-Fällen, welche gesamthaft während der Studiendauer aufgetreten sind, wurden 166 (85 %) als «leicht» eingestuft. Zudem ist ungeklärt ist, wie lange dieser Schutz anhält, d.h. wie gross der Anteil der Geimpften ist, welche ihre Immunität wieder verlieren und welche dann zu einem späteren Zeitpunkt erkranken werden. Ungeklärt ist auch die Frage der Langzeit-Impf-Nebenwirkungen, d.h. eine mögliche Beeinträchtigung der Immunfunktionen bei den Geimpften, welche einerseits schwere Verläufe anderer Infektionen und Krebs und zum anderen die Entwicklung
von chronischer Autoimmunität begünstigen könnte.


 
 
Schützt mich die Moderna-Impfung vor einer schweren COVID-19 Erkrankung?

In der Moderna-Studie gab es bei den Geimpften während der durchschnittlich 92-tägigen Nachbeobachtungszeit keine schweren Krankheitsverläufe, während dem es bei den Nichtgeimpften 30 Fälle gab. Das legt - mit den oben genannten Einschränkungen- nahe, dass Sie zumindest für die ersten Monate nach der Impfung eine Schutzwirkung gegen schwere Krankheitsverläufe haben.

Bin ich nach der Moderna-Impfung so geschützt, dass ich nicht mehr an Covid 19 sterbe?

In der erwähnten Moderna-Zulassungsstudie mit 30'351Teilnehmenden gab es während des gesamten Beobachtungszeitraumes von 92 Tagen (Median) einen einzigen Todesfall bei den Ungeimpften und keinen bei den Geimpften, sodass diese Studie aufgrund der kleinen Zahl keine Aussage erlaubt über einen möglichen Nutzen der Impfung hinsichtlich Sterblichkeitsrisiko. Wie erwähnt ist das Sterblichkeitsrisiko für Corona für Menschen unter 70 bereits sehr tief (0.05%) und noch tiefer, wenn keine Vorerkrankungen vorliegen. Menschen mit schweren Vorerkrankungen, waren von der Studie ausgeschlossen. Ältere Menschen haben ein höheres COVID-19-Sterblichkeitsrisiko. Doch gerade bei diesen älteren Menschen, welche einen Impfnutzen besonders bräuchten, zeigte eine noch nicht veröffentlichte Studie mit dem PfizerBioNTech-Impfstoff (welcher in seiner Wirkung mit dem Moderna-Impfstoff vergleichbar ist und ebenfalls auf mRNA-Technik beruht), dass 31.3% nach der zweiten Impfung keine nachweisbaren neutralisierenden Antikörper hatten. Man muss also davon ausgehen, dass mindestens 1/3 der geimpften Älteren keinen Impfschutz haben und dass sich zumindest für diese Menschen ihr Sterblichkeitsrisiko durch eine Impfung nicht reduziert.

Bin ich als Risikopatient besonders gut geschützt nach der Moderna-Impfung?

Für die Zulassungsstudie wurden vor allem jüngere und gesunde Teilnehmende rekrutiert, sodass anhand der Resultate keine zuverlässigen Aussagen möglich sind.

Bin ich als ältere Person oder als Person, welche in einem Altersheim wohnt, besonders gut geschützt nach der Moderna-Impfung?

In der Verlautbarung von Swissmedic steht: «Auch bei älteren Personen konnte ein sehr guter Schutz gezeigt werden.» Unter «ältere Personen» werden in der Studie Menschen ≥ 65 Jahre verstanden. Wieviele Menschen ≥ 75 Jahre an der Studie teilnahmen, geht aus den publizierten Daten nicht hervor. Nur 0.2% der Geimpften (33 Personen) waren Altersheimbewohner (Tabelle S2). Möglicherweise verfügt Swissmedic über weitere Daten, welche uns nicht zugänglich sind, denn sie spricht in ihrer
Verlautbarung von «Studien» (im Plural). Die Gesamtheit der bisher vorhandenen Daten und Beobachtungsberichte, welche wir gefunden haben, deuten leider darauf hin, dass die Impfstoffwirkung bei älteren und gebrechlicheren Personen schlechter ist, als bei dem in der Studie untersuchten Kollektiv.

 
Bin ich nach der Moderna-Impfung auch vor den jetzt kursierenden und künftigen Mutationen des Virus geschützt?

Dies ist leider unbekannt. Die in den Medien immer wieder zitierten optimistischen Einschätzungen von Forschern entsprechen einem Wunschdenken. Hohe neutralisierende Antikörpertiter sind besonders wichtig für den Schutz gegen neuartige zirkulierende SARS-CoV-2-Varianten. Die Tatsache, dass diese Titer besonders bei älteren Menschen tief geblieben, und bei 31.3% sogar fehlten, lässt befürchten, dass gerade bei den Risikogruppen (ältere Menschen) der Schutz vor Virusmutationen schwach oder fehlend ist.

 
 
Kann ich nach der Moderna Impfung andere nicht mehr mit SARS-CoV2 /Covid 19 anstecken?

Antwort BAG: «Daten zur Frage, ob die Impfung auch vor einer Übertragung des Virus auf andere Personen schützt, stehen noch aus.» Die Impfstoffstudien, welche zur Zulassung führen, gehen dieser Frage gar nicht erst nach.

Wie lange wird die Impfstoffwirkung anhalten?

Dies ist leider aktuell unbekannt. Originaltext Infovac (offizielle schweizerische Impfinformationsplattform): «Es ist noch nicht möglich, eine Idee von der Dauer des Schutzes durch diese Impfstoffe zu bekommen. Tatsächlich ist es möglich, dass die Wirksamkeit von Boten-RNA-Impfstoffen über Jahre hinweg sehr hoch bleibt (95%), oder nach 3-4 Monaten abnimmt und sich dann stabilisiert, oder kontinuierlich abnimmt. So kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass periodische (jährliche?) Impfungen für Risikopersonen notwendig sind, wie es bei der Grippe der Fall ist.» Schon jetzt zeichnet es sich ab, dass ein Festhalten an der Impfstrategie, die Notwendigkeit von regelmässigen Auffrischimpfungen mit sich bringt.

Welche akuten Nebenwirkungen können unmittelbar nach der Impfung auftreten?

Das Auftreten von schweren akuten Allergiereaktionen (Anaphylaktischer Schock) innert 1- 45 Minuten nach der Impfung kann vorkommen. Eine engmaschige Beobachtung über mindestens 15 Minuten ist nach der Impfung unerlässlich. Die Häufigkeit dieses Ereignisses ist nicht klar bekannt. In einem Beobachtungszeitraum von 3 Wochen (21.12.20 – 10.01.21) wurden in den USA offiziell 10 Fälle gemeldet. Bei der Impfung von 64‘900 Angestellten von Mass General Brigham im Zeitraum vom 16.12.20 – 12.02.21 kam es zur Meldung von 1‘365 Allergiereaktionen (2.1 %), und hiervon bei 16 Personen zu einem anaphylaktischen Schock (7 Personen nach Pfizer-BioNTech- und 8 Personen nach Moderna-Impfung) also bei 2.47 Personen pro 10.‘000 Impfungen. In Deutschland wurden bis zum 12.03.2021 127 anaphylaktische Reaktionen gemeldet. Bei Nebenwirkungen geht man generell von einer hohen Dunkelziffer von 94% oder gar 99% aus, welche nicht gemeldet werden. Dr. med. Felix Huber, Mitglied der Swiss National COVID-19 Science Task Force und Präsident des Ärztenetzwerkes Medix, schätzt die Häufigkeit und Bedrohlichkeit dieser akuten Impfzwischenfälle so hoch ein, dass er es zu riskant findet, wenn diese Impfungen in Apotheken und Impfzentren durchgeführt werden.

Welche Nebenwirkungen kann der Impfstoff innert weniger Tage nach der Impfung haben?

Gemäss Informationen Swissmedic sind die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen Schmerzen an der Injektionsstelle (92 %), Müdigkeit (70 %), Kopfschmerzen (64,7 %), Muskelschmerzen (61,5 %), Gelenkschmerzen (46,4 %), Schüttelfrost (45,4 %), Übelkeit/Erbrechen (23 %), Schwellung/Druckempfindlichkeit der Achselhöhle (19,8 %), Fieber (15,5 %), Schwellung der Injektionsstelle (14,7 %) und Rötung (10 %). Diese Symptome beginnen meistens innerhalb der ersten 15 Stunden, können in einem beträchtlichen Prozentsatz ein schwerwiegendes («severe») Ausmass annehmen, verschwinden aber bei den meisten wieder innert 2 Tagen nach der Impfung. Häufig (bis zu 1 von 10 Personen betreffen) kann es mit einer Verzögerung von ca. 7 Tagen zu einem umschriebenen Ausschlag mit Schwellung und Juckreiz an der Injektionsstelle (sogenannter «COVID- Arm») kommen. Die Nebenwirkung wird als harmlose T-Zell vermittelte Allergiereaktion vom Spättyp eingeschätzt.

Gibt es bei Covid-19 Impfungen überdurchschnittlich viele Nebenwirkungen?

Unserer Einschätzung nach übersteigt das Ausmass an unmittelbaren Nebenwirkungen nach COVID-19 Impfungen die Komplikationshäufigkeit anderer Impfungen. Die Verträglichkeit der anderen uns bekannten Impfstoffe ist deutlich besser. Bis anhin war uns keine Impfung bekannt, welche von
vornherein dieses intensive Ausmass (60 % Kopfschmerzen, 45% Schüttelfrost, häufige Allergiereaktion vom Spättyp) an akuten Nebenwirkungen zeigte und trotzdem zugelassen wurde. Ein derart schlecht verträglicher Impfstoff hätte nach unserer Einschätzung nach normalerweise keine Chance, von der Bevölkerung und dem Impfpersonal akzeptiert zu werden. Bei den bisher geimpften Personen unserer Praxis kam es neben vielen leichten bis mittelschweren Nebenwirkungen bis anhin zu 2 lebensbedrohlichen Komplikationen welche zu intensivpflichigen Hospitalisationen führten.

Die Meldesysteme in europäischen Ländern und in den USA verzeichnen eine enorme Zunahme an Nebenwirkungsverdachtsmeldungen seit Beginn der Impfaktionen gegen COVID-19. Zusammengenommen (USA (VAERS), EU (EUDRA), Großbritannien (MHRA) wurden bereits um 10 000 Todesfälle gemeldet, welche im Verdacht zur Impfung stehen. Es wurden auch Tausende von nicht-trivialen «unerwünschten Ereignissen» in Verbindung mit der Impfung gebracht und gemeldet darunter wie erwähnt anaphylaktische (allergische) Schocks, vorübergehende Gesichtslähmungen (Fazialisparesen), Herz-Kreislauf-Störungen und Fehlgeburten. In der Schweiz wurden bei Swissmedic bis zum 23.03.2021 862 Meldungen bearbeitet (Wieviele Meldungen eingegangen sind, konnten wir
online nicht in Erfahrung bringen). Dies ist eine ausserordentlich hohe Zahl.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Deutschland veröffentlicht regelmässige Sicherheitsberichte zu Verdachtsfällen von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach COVID-19 Impfungen. Gemäss dem aktuellsten Bericht vom 23.03.2021 sind aus dem Zeitraum vom 27.12.2020 (Beginn der Impfkampagne) bis  12.03.2021 19‘194 Meldungen eingegangen (davon 2‘287 schwerwiegend) über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen Comirnaty (BioNTech), COVID-19 Vaccine Moderna und dem Vektor-Impfstoff COVID-19 Vaccine AstraZeneca. Im Vergleich hierzu kam es in den 21 Jahren zuvor für alle Impfhandlungen zusammengenommen zu «nur» 27‘721 Nebenwirkungsmeldungen.

In den vergangenen 21 Jahren wurden in Deutschland 206 Todesfälle gemeldet im Zusammenhang mit Impfungen, im Vergleich zu nun 351 Todesfallmeldungen nach COVID-19 Impfstoffen innert der letzten 2.5 Monate (27.12.2020 bis 12.03.21).

Gemäss statistischer Auswertung der Zahlen des RKI, welche von Herrn Martin Adam, einer Privatperson mit guten EDV-Kenntnissen, vorgenommen wurden, zeigt sich in 200 Landkreisen Deutschlands seit Beginn der Impfkampagne eine starke Zunahme der COVID-19 Todesfälle in der Altersgruppe 80+.

Auffallend erscheinen uns auch die gehäuften Meldungen von Todesfällen aus Altersheimen nach Impfkampagnen (Norwegen, Deutschland, Spanien, u.a.) und die vielen Berichte zu Impfnebenwirkungen in den meist lokalen Medien (Sammlung solcher Berichte hier).

Dass Impfnebenwirkungen gemeldet werden, beweisst nicht, dass diese beobachteten Ereignisse auch wirklich in ursächlichem Zusammenhang mit der Impfung stehen. Was jedoch feststeht und uns beunruhigt, ist die enorme Häufung der Verdachtsmeldungen. Denn dieser Verdacht muss für die Meldenden immerhin so erheblich gewesen sein, dass sie den grossen bürokratischen Aufwand des Ausfüllens der ins Detail gehenden Meldeformulare auf sich genommen haben.

 

Gibt es weitere Sicherheitsbedenken zu den derzeit laufenden COVID-19 Impfungen?

Ja, es gibt Sicherheitsbedenken auf individueller aber auch auf kollektiver Ebene. Die drei im folgenden aufgelisteten Bedenken erscheinen uns am Wesentlichsten. Die Liste ist jedoch nicht abschliessend.

1. Antibody Dependent Enhancement: Grosse Aufmerksamkeit erhält in der Fachwelt ein Phänomen, welches man Antibody Dependent Enhancement (ADE) nennt, eine Art Zurückschlagen des Immunsystems. Es geht hierbei um die Entwicklung von Antikörpern, welche sich zwar an die Oberfläche von Viren binden, diese jedoch nicht unschädlich machen, sondern erst recht aktivieren und zu deren Ausbreitung und Vermehrung beitragen. Dieses an sich seltene Phänomen ist immer eine mögliche Gefahr bei der Entwicklung von Impfstoffen. Wenn es vorkommt, wird es meist erst nach einiger Zeit der Anwendung des Impfstoffs erkannt, weswegen man bis anhin auf lange Nachbeobachtungszeiten bei Impfstoffstudien Wert gelegt hat. Wie gross die Gefahr von ADE im Zusammenhang mit COVID-19 Impfstoffen ist, können wir als Allgemeinärzte natürlich nicht abschätzen. Wir nehmen jedoch zur Kenntnis, dass man sich in der Fachwelt hierüber Gedanken um nicht zu sagen Sorgen macht. In einem im Oktober 2020 veröffentlichten Artikel, kommen die Autoren zu der Auffassung dass die Möglichkeit von ADE bei COVID-19-Impfstoffen nicht nur theoretisch sondern real gegeben ist und dass man Versuchspersonen und zukünftige Impf-Intressierte explizit auf dieses spezifische und signifikante COVID-19-Risiko von ADE hinweisen muss, wenn man seiner medizinisch ethischen Aufklärungspflicht korrekt nachkommen will.

2. AutoimmunreaktionennachImpfungen: Die erwünschten Antikörper gegen Viren, welche unser Immunsystem bei einer Infektion aber auch nach einer Impfung bildet, können sich in seltenen Fällen auch gegen körpereigene Gewebe richten, welche ähnliche Oberflächenstrukturen haben wie die Viren. Unser eigenes Immunsystem attackiert dann diese eigenen Gewebezellen, als ob es eindringende Viren wären, was teilweise zu schweren Entzündungen und Schädigungen, zu sogenannten Autoimmunerkrankungen, führen kann. Die medizinische Literatur (Übersichtsarbeit 2013) ist voll von Behauptungen und Gegenbehauptungen in Bezug auf das Risiko einer Autoimmunerkrankung als Folge einer Impfung (z.B. hier). Nur in seltenen Fällen wurde eine Autoimmunpathologie eindeutig mit
bestimmten Impfstoffen in Verbindung gebracht, zum Beispiel eine Form des Guillain-Barré-Syndroms (Polyradikuloneuritis). Bis jetzt gibt es keine Hinweise, dass das Durchmachen einer COVID-Infektion derartige Autoimmunreaktionen auslösen könnte. Anders bei den COVID-19-Impfungen. Die Frage, ob
Autoimmunreaktionen durch Moderna-Impfungen auftreten können, wird zwar diskutiert, ist aber aufgrund der kurzen Nachbeobachtungszeit noch nicht beantwortbar. Bei dem AstraZeneca-Impfstoff ist man sich aber bereits jetzt nach wenigen Wochen der Anwendung sicher, dass es durch die Impfung
zu einem Autoimmunprozess kommen kann (Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Blutplättchen), welcher zu einer Fehlsteuerung des  Blutgerinnungssystems und zu Gehirnvenenthrombosen führen kann. Trotz dieser schweren Nebenwirkung werden die Impfungen fortgesetzt, und man versichert der Bevölkerung, dass «der Nutzen die Risiken überwiegt, trotz eines möglichen Zusammenhangs mit sehr seltenen Thrombosen in Kombination mit einer Thrombozytopenie.». Allerdings existiert nun doch seit 30.03.2021 eine Empfehlung der STIKO, den AstraZeneca-Impfstoff nur noch bei Personen im Alter ab 60 Jahren anzuwenden.

3. Unfruchtbarkeit aufgrund Autoimmunreaktion gegen Plazenta-Oberflächenstrukturen. Hierbei handelt es sich um ein theoretisches Bedenken, welches am 09.12.2020 von Fr. Fasani-Horath als Petition an den grossen Rat des Kantons Graubünden so formuliert wurde: «Von den Impfungen wird erwartet, dass sie Antikörper gegen Spike-Proteine von SARS-CoV-2 hervorrufen. Spike Proteine enthalten aber unter anderem auch Syncytin-homologe Proteine, die bei Säugetieren wie dem Menschen wesentliche Voraussetzung für die Ausbildung der Plazenta darstellen. Es muss unbedingt ausgeschlossen werden, dass ein Impfstoff gegen SARS-CoV-2 eine Immunreaktion gegen Syncytin-1 auslöst, da sonst Unfruchtbarkeit von unbestimmter Dauer bei geimpften Frauen die Folge sein könnte.» Von Geburtsmedizinern wird diese Gefahr, welches in Internetplattformen oft diskutiert wird, jedoch als sehr gering bewertet, weil die Ähnlichkeit zwischen dem Spike-Protein und dem Placenta-Protein zu schwach sei.

Wer haftet im Falle eines Impfschadens?

Es gelten gemäss BAG die üblichen Haftungsregeln. Aufgrund der Zulassung unter besonderen Bedingungen haftet der Impfstoffhersteller nur, wenn der Impfstoff fehlerhaft ist, im Sinne eines Konstruktions- oder Fabrikationsfehlers. Die impfende Person kann haftbar gemacht werden, wenn der Sorgfaltspflicht nicht Genüge getan wurde (z.B. durch mangelnde Aufklärung oder unkorrekte Impfstoffverabreichung). Eine Entschädigung durch den Bund an geschädigte Personen für Impfschäden kommt nur bei Impfungen in Betracht, wenn diese behördlich empfohlen oder angeordnet waren (Art. 64 EpG). Sie wird durch den Bund nur gewährt, wenn der Schaden nicht anderweitig gedeckt wird («subsidiäre Haftung» oder «Ausfallhaftung»). Haftet weder der Impfstoffhersteller noch die impfende
Person und werden die Folgen von Impfschäden nicht oder nicht vollständig durch die Sozial- und Privatversicherungen übernommen, wird bei behördlich empfohlenen oder angeordneten Impfungen ein spezialgesetzliches Entschädigungssystem angewandt (sog. Ausfallhaftung). Der Bund leistet bei Impfschäden nach Einzelfallprüfung eine Entschädigung oder Genugtuung (letztere in der Höhe von höchstens 70’000 Franken).

Wer bestätigt mir bei einem Impfschadenverdacht, ob meine Symptome durch eine Impfung verursacht worden sind?

Die Diagnosestellung und vor allem die juristische Aufarbeitung eines potentiellen Impfschadens ist für die Geschädigten in der Regel sehr langwierig und zermürbend. Beweise sind schwierig zu erbringen. In den USA beispielsweise liefen 8 Jahre später immer noch Rechtsverfahren bezüglich des Auftretens von Narkolepsie nach der Pandemrix-Impfung 2009/2010.

 
Wie lautet die offizielle Risiko-Nutzen-Abwägung des BAG?

Antwort: Das BAG macht (Stand 29.03.2021) diese bedingungslose Aussage: «Impfstoffe gegen COVID-19 sind sicher und  wirken. [...] Sie sind auch sicher und wirksam bei Personen in höherem Alter und mit chronischen Krankheiten.» «Eine Impfung ist für das Individuum viel sicherer, als die Infektion und deren möglicherweise schweren Folgen.». Zunächst fällt hier eine etwas irreführende Formulierung auf. Auch wenn die Impfung sicherer sein mag als die Infektion, so ist es doch so, dass die Impfung kollektiv allen verabreicht wird, also vor allem Menschen, die sich gar nicht infiziert hätten. Es wird hier nicht berücksichtigt, dass die Anzahl der durch die Impfung gefährdeten Personen bei der Durchimpfung der gesamten Population wesentlich höher ist als die Anzahl der CV-19-Erkrankten. Dies ist wissenschaftlich unhaltbar. Mag auch das relative Risiko eines Impfschadens geringer sein als eine Komplikation der CV-19-Infektion, so kann dies unter Berücksichtigung der vom BAG unerwähnten,  unterschiedlichen Kollektivgrösse (Kollektiv Impfstoff-Exponierte >> Kollektiv Infizierte) einen vollkommen anderen Effekt auf die absolute Anzahl der verursachten Schäden haben, d.h. es könnten wesentlich mehr Menschen durch die Impfung zu Schaden kommen als durch das Virus. Ferner fragt man sich, wie eine Behörde dazu kommt, einen Impfstoff nach wenigen Wochen seiner
breiten Verwendung bedingungslos als sicher und wirksam zu bezeichnen?

 
Wie ist die Risiko-Nutzen-Abwägung unserer Praxis?

In der Gewichtung von Sicherheit und Wirkung halten wir uns an die Drei-Plus-Eins-Regel von FMH-Vorstands-Mitglied Dr. med. Carlos Beat Quinto vom 02.12.2020: «Ein COVID-19-Impfstoff muss in erster Linie sicher, in zweiter Linie sicher, drittens sicher und viertens wirksam sein.» Aufgrund unserer grossen Sicherheitsbedenken und weitgehend unbestätigter Wirkung in der
Risikogruppe, erfüllt nach unserer derzeitigen Einschätzung der Moderna-Impfstoff seinen Zweck nicht. Es gibt für die allermeisten Covid19-Fälle mittlerweile effektive Behandlungsmethoden, wenn diese rechtzeitig angewendet werden.

 
 
Welche generellen Sicherheitsbedenken gibt es in der Fachwelt zur derzeit laufenden weltweiten Impfkampagne?

Die Beobachtungen mehren sich, dass auch vollständig geimpfte Personen zumindest mild an COVID-19 erkranken und das Virus weiterverbreiten können (Blick Artikel 30.03.21, NDR Nachrichten 08.02.21). Man spricht bei diesem schon seit längerem bekannten Phänomen von «leaky vaccines» (leaky = durchlässig, undicht), welche zu einem «immune escape» (Immunflucht), also zu einer Unterwanderung des Immunsystems und zum Entkommen der Viren aus dem betroffenen Organismus (Spreading, Weiterverbreitung) führen können. Während dem die Medien ihre Aufmerksamkeit auf die vermeintlichen Impferfolge richten, gibt es in der Fachwelt grosse Bedenken aufgrund dieses Phänomens – nicht erst seit COVID-19 . Denn hier könnte leicht etwas Ähnliches passieren, wie wir es bei der Resistenzentwicklung von Bakterien durch inkonsequenten Antibiotika-Einsatz her kennen. Der x-millionenfache Einsatz von schwachen (leaky) COVID-19 Impfstoffen könnte das perfekte Rezept sein für die natürliche Selektion von impfstoffresistenten, virulenteren und ansteckenderen Virusstämmen. Mit anderen Worten: mit der Anwendung dieser Impfstoffe könnte Öl ins Feuer gegossen werden.

 
 
 
Trägt die Impfung dazu bei, dass die Schutz-, Quarantäne- und Isolations-Massnahmen und die Massnahmen in Altersheimen und anderen sozialmedizinischen Institutionen aufgehoben werden können?

Antwort Bundesamt für Gesundheit : Nein. «Bis eine ausführlichere Datenlage vorhanden ist, ist es wichtig, die vorhandenen Schutzmassnahmen einzuhalten.»

Trägt die Impfung dazu bei, dass die Schutz-, Quarantäne- und Isolations-Massnahmen und die Massnahmen in Altersheimen und anderen sozialmedizinischen Institutionen aufgehoben werden können?

Antwort Bundesamt für Gesundheit : Nein. «Bis eine ausführlichere Datenlage vorhanden ist, ist es wichtig, die vorhandenen Schutzmassnahmen einzuhalten.»

Sollten wir dann unsere Hoffnung auf einen künftigen, sichereren Corona-Impfstoff setzen?

Es bestehen grundlegende Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Impfstoffes gegen Corona- Viren. Denn Corona-Viren sind sehr rasch veränderbar. Ähnlich wie bei der Grippe, werden die Impfstoffe vermutlich immer den Mutationen der Viren hinterherhinken und insbesondere bei Älteren eine schlechte Schutzwirksamkeit entwickeln.

Der Nachweis einer Impfung soll in Zukunft immer häufiger verlangt werden um an den Arbeitsplatz zurückkehren, Grossveranstaltungen besuchen oder eine Flugreise antreten zu können. Sollte ich mich demnach impfen lassen, um meine Freiheit wieder zu erlangen?

Hinter diesen Bestrebungen steht die fehlerhafte Überzeugung, dass nur mit einem COVID-19-Impfstoff geimpfte Menschen mit Sicherheit keine Überträger des SARS-CoV-2-Virus mehr sein können. Die jetzige wissenschaftliche Datenlage lässt keinen Zweifel daran: Es gibt nichtgeimpfte Immune, und es gibt geimpfte Nichtimmune. Wenn es überhaupt irgendeinen wissenschaftlich-motivierten Grund geben sollte, eine klare Unterscheidung zwischen Immun- und Nichtimmun machen zu wollen, dann müsste dies ein beweistauglicher immunologischer Test sein, welchen es nach unserem medizinischen Verständnis nie wird geben können, weil es nie ein «ganz-immun» oder «garnicht-immun», sondern nur ein Kontinuum ohne klare Abgrenzungen geben wird. Es sei hier nochmals erinnert an die entscheidende Bedeutung der zellulären Immunität für die Gefährlichkeit eines dem Immunsystem unbekannten, neuen Erregers und die Schwere des Krankheitsverlaufes. Die angeborene zelluläre Immunität wird zwar durch Antikörper, d.h. nach Infektionen und/oder Impfungen, effektiv unterstützt; Antikörper können aber Fresszellfunktion keineswegs ersetzten. Fehlende oder schlecht funktionierende Zellen begünstigen auch bei vorhandenen Antikörpern schwere Infektionsverläufe. Die aktuelle Diskussion um einen «grünen Impfpass», der bereits 3/2019 – also lange vor dem Ausbruch der CV19-Pandemie von der EU für 2022 mit einer von 2019-2021 dauernden Machbarkeitsstudie geplant worden war -scheint mir ein Indiz dafür, dass wir es aktuell eher mit einem Virus für eine Impfung als mit einer Impfung gegen einen Virus zu tun haben könnten. Die EU Richtlinien wird in den USA gespiegelt durch den Nationalen Impfplan für Erwachsene (National Adult Immunization Plan), der belegt, dass international abgestimmt bereits ohne vorherige öffentliche Debatte in 2018 die Einführung von Massenpflichtimpfungen entschieden wurde.

 
Wie zweckmässig ist es, sich jetzt gegen eine Krankheit niedriger Gesamtsterblichkeit (0.15%) impfen zu lassen, obwohl es nebenwirkungsarme Therapieoptionen gibt, und obwohl die derzeitigen Impfstoffe von ungenügender Sicherheit und Wirksamkeit sind?

Die Antwort auf diese Frage müssen Sie nun für sich selbst finden, denn so kann sie von Ihnen auch am besten akzeptiert werden.






EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG UND HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Ich, __________________________ geb. am ______________________ bestätige hiermit, die oben aufgeführten Informationen gelesen und verstanden zu haben. Alle meine Fragen wurden während des Aufklärungsgesprächs von der impfenden Fachperson __________________________ vollumfänglich, zu meiner Zufriedenheit und meinem vollsten Verständnis beantwortet.

Ich bin mir der Freiwilligkeit meiner Entscheidung bewusst und stimme nach reiflicher Überlegung der COVID 19 Impfung mit dem Impfstoff Moderna zu. Ich wurde explizit darauf hingewiesen, dass die Arztpraxis jegliche Haftung für allfällige mit der «Moderna»-Impfung in Zusammenhang stehende schädliche Neben-
wirkungen oder Langzeitfolgen ablehnt.

Mit meinem Einverständnis verzichte Ich auf alle Haftungsansprüche gegenüber der Arztpraxis die im Zusammenhang mit der «Moderna» -Impfung entstehen könnten, einschliesslich Ansprüche aufgrund etwaiger grobfahrlässiger Unterlassungen oder Handlungen.
Ort, den ______________________________         Ort, den __________________________________

Unterschrift Patient ______________________       Unterschrift Fachperson ______________________

 
 
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